# Hinweis zur KI-Transparenz - PappAI

> Wie künstliche Intelligenz in PappAI funktioniert -- was sie tut, was sie nicht tut und welche Kontrollen vorhanden sind.

Source: https://pappai.it/de/ai-transparency

## 1. Zweck

Dieser Hinweis erläutert, wie PappAI künstliche Intelligenz einsetzt, welche Daten betroffen sind und welche Governance-Kontrollen aktiv sind. Er richtet sich an Ernährungsfachkräfte, die die Plattform nutzen, sowie gegebenenfalls an deren Patienten.

## 2. Was die KI tut

- Entwirft einen vorgeschlagenen Wochediätplan auf Grundlage des klinischen Profils des Patienten.
- Erstellt operative Erkenntnisse zur Patientenadhärenz und Plankohärenz.
- Unterstützt die Priorisierung von Folgeterminen, indem Patienten hervorgehoben werden, die möglicherweise Aufmerksamkeit benötigen.

Jede KI-Ausgabe ist ein professioneller Vorschlag, der vom Ernährungsexperten geprüft, angepasst und genehmigt werden muss, bevor er verwendet wird.

## 3. Was die KI NICHT tut

- Sie stellt keine medizinischen Diagnosen.
- Sie führt kein automatisiertes klinisches Screening durch.
- Sie verschreibt keine therapeutischen Behandlungen.
- Sie ersetzt nicht das klinische Urteilsvermögen des Fachmanns.

KI-generierte Ausgaben dienen ausschließlich als Entscheidungsunterstützung. Sie stellen keine klinische Beurteilung, medizinische Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar und dürfen nicht als solche behandelt werden.

## 4. Modell und Fallback

- Primärmodell: gemini-2.5-flash (Google Vertex AI).
- Fallback: deterministischer rule-based-fallback (lokal, kein externer API-Aufruf).
- Model-Pinning mit CI-Guardrails verhindert nicht autorisierten Modelldrift.

## 5. Beteiligte Daten

PappAI wendet das Prinzip der Datensparsamkeit an: Direkte Patientenidentifikatoren, die für die ernährungswissenschaftliche Aufgabe nicht unbedingt erforderlich sind, werden aus den KI-Nutzlasten ausgeschlossen. Folgende Daten werden **nicht** an das KI-Modell übermittelt:

- Vollständiger Vor- und Nachname.
- Steueridentifikationsnummer / nationaler Ausweis.
- E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder Wohnanschrift.

Nur klinisch relevante Daten (Biometrie, Ernährungspräferenzen, Einschränkungen, Ziele) werden in KI-Anfragen einbezogen.

## 6. Human-in-the-Loop

- Alle KI-Erkenntnisse werden mit einem initialen proposed-Status erstellt -- sie werden niemals automatisch angewendet.
- Jede klinische und operative Entscheidung verbleibt beim Ernährungsfachmann.
- Jede KI-Ausgabe kann vom Fachmann akzeptiert, bearbeitet oder verworfen werden.

## 7. Protokollierung und Zuverlässigkeit

Jeder KI-Aufruf wird protokolliert mit: Endpunkt, verwendetem Modell, Ergebnis, Fallback-Status, Warnungen, Fehlern und Dauer. Die operative Überwachung umfasst Rate-Limiting, Fallback-/Fehlerquoten-Tracking und automatisierte Benachrichtigungen bei anomalem Verhalten.
